Kosten der Hühnerhaltung

Die Hühnerhaltung ist, wie jede andere Tierhaltung auch, mit einem zeitlichen sowie finanziellen Aufwand verbunden. Ob Du Dir Hühner leisten kannst, mit welchen Ausgaben Du rechnen musst und ob Du mit Hühnern Geld verdienen kannst, erfährst Du im folgenden Beitrag.

Kosten der Hühnerhaltung

Erstanschaffung
Wie viel die Erstanschaffung kostet, lässt sich kaum sagen, da dieser Aspekt von zahlreichen Faktoren abhängt. In jedem Fall sind diese Kosten nicht zu unterschätzen, doch wenn Du Qualität kaufst, wirst Du auch noch lange Freude an diesen Investitionen haben.

Für den Hühnerstall inklusive Auslauf (Gehege, Umzäunung oder dergleichen) wirst Du das meiste Geld ausgeben müssen. Hier kommt es sehr auf die Größe an, ob Du selbst baust oder einen fertigen Stall kaufst, welche Materialien Du verwendest und so weiter. Ein sehr einfacher Stall für etwa fünf Hühner lässt sich bereits für 100€ selbst bauen, ein kleiner gekaufter Stall kostet etwa 200€, ein selbst umgebauter Schuppen kostet um die 400€, für einen großzügigen Fertigstall könntest Du gut und gerne 500€ und mehr zahlen. Es lohnt sich, etwas mehr Geld auszugeben, um einen praktischen und ausreichend großen Stall zu erhalten. Dazu kommen noch die Kosten für einen Auslauf. Wird dieser mit einem einfachen Geflügelweidezaun abgesteckt, solltest Du mit mindestens 60€ für 25 Meter rechnen. Dieselbe Länge Maschendraht kostet- je nach Qualität- um die 40€, mit Zaunpfosten liegst Du bei rund 150€. Ab zirka 400€ erhältst du 25 Meter Eisenzaun.

Hinzu kommen noch zahlreiche Ausstattungen und Ergänzungen, zum Beispiel Netze als Überdachung, Futter- und Wasserspender, Legenester, Sitzstangen, Lampen und dergleichen. Für die nötigste und eher billige Ausstattung musst Du mit maximal 50€ rechnen, wenn Du vernünftige Qualität kaufen möchtest, sind 200€ für die Ausstattung realistischer. Die Hühner selbst kosten oftmals auch noch ein paar Euro. Je nach Rasse, Züchter und Alter variiert der Kaufpreis stark. Eine „einfache“ Henne, eventuell mit optischen Fehlern, bekommst Du meist für zehn bis 30 €. Ein spezielles Rassehuhn kann durchaus 100 bis 300 € oder mehr kosten, diese hohen Preise sind jedoch eher selten. Natürlich gibt es auch hier noch extremere Fälle, aber die werden für einen Hobbyzüchter kaum interessant sein.

Monatliche Kosten
Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass Reparaturen am Stall fällig werden oder neue Futtertröge benötigt werden, doch diese Kosten sind normalerweise gut überschaubar und treten nicht regelmäßig auf. Zu den regelmäßigen, laufenden Kosten zählen Futter, Einstreu, Sand, Kalk, Wasser und Strom. Je nach Art und Qualität des Futters solltest Du mit etwa 5 bis 10 € für fünf Hühner rechnen. Wenn Deine Hühner auch viel Futter im Auslauf finden, kannst Du die Kosten recht niedrig halten, während hochwertiges Biofutter deutlich mehr kostet. Für Einstreu (Sägespäne, Stroh, Heu) solltest Du bei einem kleinen bis mittelgroßen Stall ebenfalls mit ungefähr 5 bis 10 € monatlich rechnen, Ballen vom Bauer sind oftmals sehr preiswert. 25 Kilogramm Badesand (zum Beispiel Quarzsand, gegebenenfalls mit Beimischungen) bekommst Du für rund 8 bis 12 €, auf den Monat gerechnet sind das nur knapp 2€. Zum Kalken des Stalls musst Du- umgerechnet auf zwölf Monate- etwa 2 bis 3 € ausgeben. Die monatlichen Kosten für Wasser (Reinigung, Trinken) und Strom (Wärmequellen, Licht, Weidezaun, Brutmaschine) variieren stark, es können 30 € sein, oder aber auch deutlich mehr beziehungsweise deutlich weniger. Hier lässt sich leider keine allgemeine Pauschale nennen.

Sonstige Kosten
Ergänzend dazu kommen die Kosten für den Tierarzt hinzu, welche sich kaum kalkulieren lassen. Die Impfkosten sind noch recht überschaubar, der Impfstoff selbst liegt bei maximal 15 €. Je nach dem, gegen was Du deine Hühner impfen lassen möchtest und ob Du auch regelmäßig entwurmst oder ähnliches, steigen die Kosten natürlich. Unvorhersehbar sind die Kosten, die durch Verletzungen und Krankheiten entstehen. Eine kleinere Behandlung kann nur 20 € kosten, je nach Erkrankung sind aber auch deutlich höhere Preise möglich. Aus finanzieller Sicht macht ab einer bestimmten Summe eine Schlachtung mehr Sinn, wer seine Hühner jedoch als geliebte Haustiere betrachtet, wird dies wohl eher nicht tun.

Wenn Du die Hühner auf einem Kleintierzuchtgelände hältst oder ein Grundstück dafür gepachtet hast, kommen die Pacht- oder Mietkosten natürlich ebenfalls hinzu.

Solltest Du mit Zuchthühnern auf Ausstellungen gehen wollen, fallen dafür zusätzliche Kosten an.

Mit Hühnern Geld verdienen?
Es besteht die Möglichkeit, die Eier oder das Fleisch Deiner Hühner zu verkaufen. Du könntest auch züchten und den Nachwuchs verkaufen. Als Hobbyhühnerhalter ist dies jedoch normalerweise nur ein netter Nebenverdienst, um die Kosten zu senken. Gewinne wirst Du damit wahrscheinlich nicht erzielen können. Für ein Hühner- oder Wachtelei kannst Du etwa 20 bis 30 Cent nehmen, je nach Konkurrenz oder Marktsituation sind manchmal niedrigere Preise notwendig oder sogar höhere möglich. Die Kosten variieren je nach Haltung, Fütterung und Größe.

Beachte, dass Du unter Umständen bestimmte Auflagen erfüllen musst, wenn Du regelmäßig größere Mengen verkaufst. Doch selbst bei kleinen Abgaben an einzelne Privatpersonen ist es sinnvoll, Hinweise  auf die Packung zu schreiben. Dazu gehört vor allem das Mindesthaltbarkeitsdatum (bis 21 Tage nach dem Legedatum), weitere Angaben wie die Haltungsform, die Größe des Eis oder die Hühnerrasse sind freiwillig. Bei geschützten Bezeichnungen wie „Bioeier“ musst Du vorsichtig sein!

Möchtest Du geschlachtete Hühner verkaufen, gibt es gewisse Bestimmungen, die Du beachten musst. Dazu gehören hygienische Vorschriften, aber auch eine Anmeldung beim Veterinärs- sowie Gewerbeamt kann notwendig sein. Wenn Du all dies beachtest, kannst Du ein Kilo Hühnerfleisch (abhängig von der Haltung und Fütterung sowie Fleischqualität) für rund 10 € verkaufen.

1 Kommentar

Von hgsa jhgsdgjafr (dh.com) am 02.03.2020, 11:24 Uhr:

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